News

Hier werden alle News im Bezirksverband bekannt gegeben.
Bei Rückfragen Email genügt.


Weihnachtsgrüße der Bundesschülerprinzessin

auf youtube.com
 

Pressemitteilung 17 / 2011
Herbstfest 2011 des Bezirksverbandes Kleve


GRIETH  Der letzte Höhepunkt im Jahr 2011, das Herbstfest des Bezirksverbandes Kleve der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V., ist abgeklungen. Bundesschülerprinzessin, Bundessieger im Fahnenschwenken und natürlich die vielen, sehr vielen Sieger aus den diversen Wettbewerben im Schießen und Fahnenschwenken ließen diesen Abend in Grieth zu einem tollen Jahreshoch werden.

13 Sieger beim Fahnenschwenken und noch mehr Sieger in den verschiedenen Disziplinen des Schießsports. Der Medaillenspiegel spricht da für sich. Mit Abstand wurde St. Hubertus Uedemerbruch, gefolgt von St. Antonius Hönnepel und St. Hubertus Reichswalde, Sieger 2011. Alle Einzelsieger können hier leider nicht genannt werden, aber dafür gibt es das Ergebnisheft. Wer sich im Ergebnisheft 2011, das wieder ganz toll von Anja Kiesewetter gestaltet wurde, den Medaillenspiegel genau ansieht, wird feststellen müssen, das sich leider nicht alle Bruderschaften, am sportlichen Wettkampf, beteiligt haben. Allen, die sich an den Wettbewerben beteiligt haben, auch wenn nicht immer die ersten Plätze belegt wurden, ein Dankeschön und herzlichen Glückwunsch.

Mit dem ein oder anderen Tänzchen und später mit der großen Tombola ging das Fest und das Schützenjahr zu Ende.


Foto: Alle Sieger des Jahres 2011


 


Pressemitteilung 16 / 2011
Herbstfest 2011 des Bezirksverbandes Kleve


GRIETH 
Wie in jedem Jahr ist das Herbstfest wieder einer der Höhepunkte im Schützenjahr, besonders in diesem. Die Verleihung der Pokale und Auszeichnungen aus den Schieß- und Fahnenschwenkerwettbewerben nimmt seinen festen Platz ein. In diesem Jahr ehren wir darüber hinaus auch eine Bundesschülerprinzessin und zwei Bundessieger Mannschaften im Fahnenschwenken.

Der Vorstand des Bezirksverbandes lädt deshalb seine Bruderschaften, Gilden und Vereine mit ihren Mitgliedern zum Herbstfest 2011 ein.

Das Herbstfest 2011 findet statt

am Samstag, den 19. November 2011 um 19:30 Uhr

im Bürgerzentrum Grieth, Kirchhofstrasse in Kalkar-Grieth


 


Pressemitteilung 14 / 2011
Großer Tag für den Bezirksverband Kleve
bei den Bundesjungschützentagen in Löningen


ELBERGEN-LÖNINGEN  Am Freitag fuhren rund 90 Jungschützen aus dem Bezirksverband Kleve zu den Bundesjungschützentagen nach Elbergen – Löningen. Für den Abend war Party angesagt und am Samstag wurden die ersten Leistungen erwartet. Schießen! Bundesprinzen- und Bundesschülerprinzenschießen standen u.a. auf dem Programm. 66 Schützen für die beiden Altersklassen waren gemeldet. Wer würde den Wettkampf gewinnen.  Um 10:00 Uhr ging es los. Es zog sich über den ganzen Tag hin. Am Abend löste sich für zwei Schützen die Spannung und wandelte sich in große Freude um. Timo Stahlhofen, aus dem Diözesanverband Trier, war Sieger im Bundesprinzenschießen. Beim Bundesschülerprinzenschießen wurde ein junges Mädchen aus dem Diözesanverband Münster, dem Landesverband Niederrhein, dem Bezirksverband Kleve und der Bruderschaft St. Agatha aus Uedem, Saskia Dohmen, Siegerin.


Saskia Dohmen mit der Standarte der Bundesschülerprinzessin

Saskia Dohmen 1995 geboren ist seit 2005 Mitglied in der St. Agatha Bruderschaft Uedem. Sie interessierte sich für das Schießen und das Fahnenschwenken. 2008 und 2011 war sie bzw. ist sie Bezirksschülerprinzessin und beim Diözesanprinzenschießen in diesem Jahr errang sie den dritten Platz.
Am Sonntag wurde die beiden Prinzen beim Gottesdienst in der Löninger Vituskirche proklamiert.
Beim anschließenden Schützenumzug nahmen die Prinzen im Beisein des Hochmeisters Prinz Emanuel zu Salm-Salm den Vorbeimarsch von rund 6000 Teilnehmern ab.
 


Gina Kosmell, Jaqueline Kruss und Ann-Kathrin Ebbing

Am späten Nachmittag waren unsere Prinzen noch einmal gefordert. Die Siegerehrung für die an diesem Tage durchgeführten Schießen und der Fahnenschwenker war angesagt. So konnte Saskia Dohmen  zwei Mannschaften des Fahnenschwenkens aus dem Bezirksverband Kleve als Bundessieger beglückwünschen. In der Schülerklasse errang St. Antonius Hönnepel und in der Jugendklasse St. Hubertus Reichswalde den Titel des Bundessiegers.


Katrin Heilen, Julia Erkens und Cathrin Urbanek


 

Siegerehrungen der
Landes- und Diözesanmeisterschaften


RHEINBERG  Der Landesbezirk Niederrhein hatte zur Siegerehrung der Landes- und Diözesanmeisterschaften 2011 auf die Schießanlage der St. Sebastianus/Georgius Schützenbruderschaft
Rheinberg eingeladen. Gegenüber dem Vorjahr war die Beteiligung nennenswert gut. Dies hob Landesbezirksschießmeister Klaus-Peter Schulz hervor. Neben dem Bezirksschießmeister Wolfgang van Schöll und seinen Vertretern Anja Kiesewetter und Karl-Heinz Flintrop waren auch Schützen aus Hönnepel und Uedemerbruch angereist.

Geehrt wurden die Teilnehmer der Landes- und Diözesanmeisterschaften aus dem Bezirksverband Kleve für ihre Leistungen in der Schülerklasse LG stehend (Uedemerbruch) und Seniorenklasse LG angestrichen (Hönnepel). Hervorzuheben sind die Einzelplatzierungen von Steven Burghardt, Uedemerbruch (3. Platz, Schüler (m) LG stehend), Marc Coenen, Hülm-Helsum (3. Platz, Schützen LG stehend) und Heinrich Flintrop, Hönnepel (3. Platz, Senioren II LG angestrichen).

Foto v.l.: Steven Burghardt, Isabell Hoffmann und Fabian Kösters


 

König aus Uedemerbruch
beim Bundesschützenfest
(RP vom 27.09.2011)


UEDEMERBRUCH/HARSEWINKEL  Der König der St. Hubertus Schützenbruderschaft Uedemerbruch Franz Bienemann wird sich beim Bezirkskönigsschießen an seine Jugendzeit erinnert haben. Nun durfte er als Bezirkskönig auf Scheibe am Königsschießen beim Bundesschützenfest in Harsewinkel (Kreis Gütersloh) antreten. Dort bestand am 17. September für ihn die Möglichkeit, erneut höchster Repräsentant des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften zu werden.
Im Jahre 1992 Bundesprinz
Bereits 1992 nahm er am Bundesschützenfest in Mettmann teil und wurde Bundesprinz. Die Nachricht aus Mettmann war wie ein Lauffeuer durch den Ortsteil gegangen. Am nächsten Morgen machte sich ein voller Bus auf den Weg zur Proklamation nach Mettmann. Das folgende Prinzenjahr war sehr erlebnisreich für die Bruderschaft, die Jungschützen und im Besonderen natürlich für Franz Bienemann. Der Abschluss wurde beim Bundesschützenfest in Garrel mit einer zweitägigen Abschiedsfahrt gefeiert. Da die anderen Könige dieses Mal besser geschossen haben, wird es im nächsten Jahr keine Abschiedsfahrt geben. Dafür feierte der Thron am Samstagabend im Festzelt, wo unter anderem „Die Landeier“, Olaf Henning und die Emsperlen für Stimmung sorgten. Zur Schützenmesse am Sonntagmorgen fuhr in Harsewinkel ein Bus gut gelaunter Uedemerbrucher vor, um mit König Franz und seinem Thron das Bundesschützenfest einschließlich des großen Schützenumzugs zu feiern. Trotz ein wenig Regen konnte das Fest in vollen Zügen genossen werden. Als Erinnerung gab es ein Foto vor einem Mähdrescher einer bekannten Harsewinkeler Firma. Brudermeister Heinz Hebben wäre am liebsten mit dem Gerät nach Hause gefahren.

Zum Bild: Der Uedemerbrucher Thron mit König Franz Bienemann, Brudermeister Heinz Hebben (rechts) und Major Paul Kerkmann (links) auf der Haspel.

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Pressemitteilung 13 / 2011
Fahnenschwenker-Weltrekord unter deutscher Beteiligung in Nieuw-Dijk in den Niederlanden


Der Schützenverein Schutterij Sint Antonius aus Nieuw-Dijk war der Veranstalter des größten Fahnenschwenkerauftretens in Europa. Es war auch gleichzeitig der Schlusspunkt der Herbsttagung der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen.

Fahnenschwenken hat in den Niederlanden eine andere Bedeutung als bei unseren Schützen am Niederrhein. Diese Tradition wird in den Niederlanden vor allem von den Schützenvereinen und Gilden in den Provinzen Gelderland und Nord-Brabant betrieben. Klassisches Fahnenschwenken nennt man es im Gelderland. Die verschiedenen Schwenkschläge stellen immer die Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse dar. Sie betrachten das Schwenken als Kampferlebnis. Sie ehren damit Schützenkönige, kirchliche Würdenträger und hohe Staats- und Amtspersonen. Die Fahnenschläge, welche die Fahne, die nahtlos die Bewegungen übernimmt, durch den Wind tragen, sind ein Ausdruck der Ehrfurcht und Hochachtung.

Im Dezember 2010 gingen die Einladungen an die Vereine heraus. Es sollten mindestens 750 Teilnehmer fünf Minuten schwenken, bei dem es neben der einheitlichen Schwenkart vor allem auf die Synchronität ankommt. Damit wäre der Weltrekord erreicht und würde bei der World Record Academy, einer Organisation von Google, registriert.

St. Hubertus Reichswalde
beim Einmarsch

Gabi Wellmann und Jos van der Veen
als Juroren

Niederländische Fahnenschwenker
beim Einzug

Am Samstag, dem 27. September 2011 war es dann soweit. Harry Ketels als Europakönig hatte seinen Garten zur Verfügung gestellt und 1017 Fahnenschwenker aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland nahmen am Schwenken teil. Aus Deutschland nahmen 36 Schützenvereine mit insgesamt 350 Teilnehmern teil. 7 Bruderschaften und Gilden aus dem Bezirksverband Kleve hatten Teilnehmer nach Nieuw-Dijk gesandt.

Zunächst fand der Umzug statt. 1100 Schützen zogen u.a. an Erzherzog Karl von Habsburg, Charles-Louis Prinz von Merode, dem Kommissar der Königin Herr C. Cornielje, Heinzgerd Dewies, dem Bundesschützenmeister und vielen weiteren Ehrengästen vorbei. Dann war für St. Lambertus Appeldorn, Schützenverein Kranenburg-Scheffenthum, St. Hubertus Reichswalde, St. Antonius Hönnepel, St. Agatha Uedem, St. Antonius Hau und der St. Hubertus Kehrum und 128 weiteren Gruppen die große Stunde gekommen, fünf Minuten dieselben Schwenkbewegungen auszuführen.
 

Tolle Farben der Fahnen
beim Einzug

Ausschnitt beim Fahnenwettbewerb,
hier u.a. St. Lambertus Appeldorn

Ein Ausschnitt: Noch nicht einmal
die Hälfte der Fahnenschwenker

Eine Überschrift des Veranstalters lautete „Das dürfen Sie nicht verpassen“. Diesem Aufruf waren nicht nur die Fahnenschwenker gefolgt, sondern auch einige tausend Zuschauer, die sich entlang des Festplatzes zusammen fanden. Nachdem die Fahnenschwenker ihr Können gezeigt hatten, mussten die Juroren Gabi Wellmanns, Fahnenschwenkermeisterin der Diözese Münster und Jos van der Veen, Vorsitzender der Brabanter Fahnenschwenkervereinigung entscheiden, ob die Voraussetzungen erfüllt wurden. Es dauerte nicht lange und die Daumen der Juroren zeigten nach oben. Somit war die erste Hürde genommen. Nun musste der Notar J.G.H. Laarberg aus Didam noch die amtliche Teilnehmerzahl feststellen. Mit 1017 Fahnenschwenkern wurden die Erwartungen weit übertroffen und als das Ergebnis offiziell bekannt gegeben wurde, brach im wahrsten Sinne des Wortes grenzenloser Jubel im Festzelt aus und das Ereignis wurde noch gebührend gefeiert.

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Pressemitteilung 12 / 2011
Einladung der Senioren zum Seniorennachmittag


Die St. Antonius Schützenbruderschaft Hönnepel ist in diesem Jahr Ausrichter des Seniorennachmittages, des Bezirksverbandes Kleve, der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V..
Aus diesem Grunde lädt das Bezirkskönigspaar 2010-2011 des Bezirksverbandes Kleve und die St. Antonius Schützenbruderschaft, alle Senioren, aller Bruderschaften, Gilden und Vereine, zum traditionellen Seniorennachmittag ein. Er findet anlässlich des Schützenfestes in Hönnepel, am 03. September 2011 im Festzelt am Ritter-Elbert-Zentrum, Hönnepel, Kirchfeld, statt. Beginn ist um 15.00 Uhr.
In gemütlicher Runde, bei Kaffee und Kuchen werden sicher wieder viele Schützenerinnerungen erzählt werden.
 

Gabi Wellmanns in Weltrekord-Jury


Die Kleverin bewertet den Versuch des europäischen Schützenverbandes im Fahnenschwenken


NRZ vom 12. August 2011

Kleve.  Das wird spannend: Gabi Wellmanns aus Kleve-Reichswalde wird in einer Weltrekord-Jury sitzen. Die Fahnenschwenkermeisterin des Bundes der Sankt Sebastianus Schützenjugend in der Diözese Münster und Mitglied im Bundesfahnenschwenker-ausschuss des Bundes der Historischen Deutschen Schüt-zenbruderschaften Köln, wird neben dem Niederländer Jos van der Veen, dem Vorsitzenden der Brabanter Fahnenschwenkervereinigung, entscheiden, ob der geplante Rekord aufgestellt wird.

  Eine Tradition lebt davon, dass sie immer wieder mit neuem Leben erfüllt wird. Und was liegt da näher als in einem gemeinsamen Europa, in einem europäischen Schützenverband


 
Gabi Wellmanns aus Reichswalde entscheidet über den Weltrekord

noch über 750 Teilnehmer am Wettkampf teilnehmen, um einen neuen Weltrekord aufzustellen. Dies dürfte bereits jetzt erfüllt sein, denn mit über 1000 Anmeldungen sind die Organisatoren im Soll. Etwa 250 Teilnehmer kommen dabei aus Deutschland.

  Neben einer sehr starken Abordnung aus dem Emmerich-Rees Raum und dem Kleverland kommen auch Fahnenschwenker aus Paderborn, Aachen und Köln.

  Am Samstag, 27. August, ist es im niederländischen Nieuw-Dijk so weit: ab 16 Uhr werden die Fahnen geschwenkt.

zu versuchen, möglichst viele Fahnenschwenker zusammenzubringen und gemeinsam einen Weltrekord aufzustellen?

  Voraussetzung dafür ist, die in ihrer Schützentracht auftretenden

Fahnenschwenker fünf Minuten lang ihre Schwenkfahne nach einer vorgegebenen Reihenfolge einheitlich und synchron schwenken.
  Neben diesen beiden Voraussetzungen müssen

 

Pressemitteilung 11 / 2011
Bezirkskönigsschießen auf Scheibe


"Bezirkskönigsschießen auf Scheibe" stand in der Einladung, die an die 24 Bruderschaften, Gilden und Vereine des Bezirksverbandes Kleve, gegangen waren. Leider sind nur 16 Königinnen und Könige zum Schießen in Hönnepel angetreten. Die St. Antonius Bruderschaft war in diesem Jahr mit der Organisation des Schießens beauftragt. Brudermeister Guido Janßen begrüßte die anwesenden Schützen. Bezirksschießmeister Wolfgang van Schöll, Anja Kiesewetter und Karl-Heinz Flintrop hatten alles für ein gutes Gelingen des Schießens vorbereitet. Denn es ging ja um etwas. Der beste Schütze ist berechtigt am Bundeswettbewerb in Harsewinkel teilzunehmen. Gegen 20:45 Uhr waren die letzten Schüsse gefallen. Die Auswertung konnte beginnen. Gute bis sehr gute Schießergebnisse waren das Ergebnis. Nur gewinnen kann einer und der hieß Franz Bienemann von St. Hubertus Uedemerbruch mit 30 von 30 zu erreichenden Ringen. Das Ergebnis könnte auch auf einen Bundeskönig in Harsewinkel hoffen lassen. Der stellvertretende Bezirksbundesmeister Bernd Lamers gratulierte und überreichte dem Sieger die Trophäe.
Mit diesem Schießen werden gleichzeitig der Tradition zur Folge, die Dekanatskönige, der ehemaligen Dekanate, ausgeschossen. Hier siegten
 

Dekanat Goch
Dekanat Kalkar
Dekanat Kleve
Dekanat Kranenburg

Franz Bienemann
André te Boekhorst
Birgit Lemmens
Michael Warmers

St. Hubertus Uedemerbruch
St. Lambertus Appeldorn
St. Martinus Qualburg
St. Johannes Donsbrüggen


Ergebnisliste

weitere Fotos

 


Pressemitteilung 10 / 2011
Große Ordensverleihung im Bezirksverband Kleve


Am Abend des Bezirksschützenfestes in Wissel gab es neben den neuen Majestäten auch noch einige verdiente Schützen zu ehren. So wurde Ehrenbezirksschießmeister Paul Janßen die Ehrenurkunde überreicht.

Wie sagte dann Bezirksbundesmeister Johannes Rütten: „Fangen wir erst mal klein an“! Nach einem Jahr im Vorstand wurde Herbert Mertsch von der St- Lambertus Bruderschaft Appeldorn mit dem „Silbernen Ehrenkreuz“ ausgezeichnet. Damit wurden seine Verdienste im Bezirksverband anlässlich der 75 Jahr Feier und darüber hinaus gewürdigt.

Den Hohen Bruderschaftsorden, die erste Ordensurkunde vom neuen Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm unterzeichnet, die im Bezirk Kleve verteilt wird, ging an Bernd Lamers, St. Stephanus Kessel. In seiner Gilde war er jahrelang Gildemeister. Im Bezirk Kleve ist er seit fast sechs Jahren Bezirksjungschützenmeister und im zweiten Jahr stellvertretender Bezirksbundesmeister.

Dann wurde eine Frau ausgezeichnet. Unter phonetischen Beifall wurde Anja Kiesewetter von der Bruderschaft St. Lambertus Appeldorn aufgerufen. Ihre Ehrung nahm der Landesschießmeister Klaus-Peter Schulz vor. In seiner Laudatio sagte er u. a.: „1980 trat sie in die Bruderschaft in Appeldorn ein. 1986 bis 2007 war sie hier Jungschützenmeisterin. Seit 2002 hat sie die Funktion des stellvertretenden Bezirksschießmeisters im Bezirksverband Kleve inne. 1996 erhielt sie das silberne Verdienstkreuz und 1999 den Hohen Bruderschaftsorden. Für ihre hervorragende Arbeit in der Jugendbetreuung erhielt sie 2006 das Jugendverdienstkreuz in Silber. Für ihren unermüdlichen Einsatz auf Bezirks und Landesebene zeichnet der Bezirksverband Kleve Anja Kiesewetter mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz für Frauen aus."
 

Paul Janßen

Herbert Mertsch

Bernd Lamers

Anja Kiesewetter

 


Pressemitteilung 09 / 2011
Bezirksschützenfest 2011 in Wissel


Samstag, 16. Juli 2011 um 17:05 Uhr. Der Bürgermeister Gerhard Fonck hatte die Wisseler Kirmes eröffnet. Er zapfte gerade das erste Freibier, da brach Jubel am Schießstand der Könige, der verschiedenen Bruderschaften, Gilden und Vereine der Bezirksschützen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V., aus. Heribert Herrmann von der St. Antonius Schützenbruderschaft aus Hönnepel ist gerade seine einjährige Bezirkskönigswürde los geworden. 86 Schuss waren verschossen worden, als bei Frederik Seifert, von den St. Viktor Schützen aus Grieth, der Bezirkskönigsvogel herunter gefallen ist.

Der Reihe nach. Um 14:00 Uhr begann das diesjährige Bezirksschützenfest. Verantwortlich war in diesem Jahr die St. Johannes Bruderschaft Wissel. Die Majestäten, die Vorstände und Schützen trafen sich zu einem Wortgottesdienst in der Basilika St. Clemens. Pastor Alfons Wiegers aus Kalkar gestaltete den Wortgottesdienst. Danach ging es zwanglos, gerade einmal um die Ecke, zum zentralen Platz des Bezirksschützenfestes. Das Königs- und Prinzenschiessen, das Fahnenschwenken und auch der Sommerbiathlon lagen sehr kurz beieinander. Somit hatte jeder die Gelegenheit, die anderen sportlichen Aktivitäten mitzuerleben.

Dann und wann fielen ein paar Tropfen vom Himmel. Das konnte aber keinem die gute Stimmung verderben. Kopf, rechter und linker Flügel fielen zügig bei den Prinzen aber auch bei den Königen. Beim Fahnenschwenken wurde noch einmal für den Weltrekordversuch in den Niederlanden geprobt und beim Sommerbiathlon soll es eine Königin gegeben haben, die mit ihrem Krönchen gelaufen ist.

Um 18:00 Uhr begann der Umzug. Während des Umzuges fielen dann leider viele Tropfen vom Himmel. Der Vorbeimarsch am neuen Bezirkskönig fand im Regen statt. Im Schützenzelt war dann zunächst trocknen angesagt.

Bezirksbundesmeister Johannes Rütten begrüßte um 19:30 Uhr alle Schützen und ihre Gäste im Festzelt. Als Ehrengäste wurden u.a. die stellvertretende Landrätin des Kreises Kleve Frau Sigrid Eicker und der stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Kalkar Herr Theodor Reumer begrüßt. Als Schützen begrüßte er u.a. Landesbezirksschießmeister Klaus Peter Schulz und den stellvertretenden Landesjungschützenmeister Johannes Erlebach.

Bezirksfahnenschwenkermeisterin Gabi Wellmanns gab an diesem Abend zum letzten Mal das Ergebnis des Fahnenschwenkens bekannt. Sie tritt im kommenden Jahr bei den Wahlen nicht mehr an. Die Bezirksfahne für das Einzelschwenken geht in diesem Jahr an Tanja Slaats von der St. Antonius Bruderschaft, Hönnepel.

Der Höhepunkt an diesem Abend ist die Ehrung der neuen Prinzen und des neuen Königs. So trat als neuer Schülerprinz, Felix Reichel, von der St. Hubertus Bruderschaft aus Reichwalde vor. Als neuer Jugendprinz wurde Patrick Schileffski aus Hönnepel (St. Antonius) geehrt. Frederik Seifert mit seiner Königin Fallon Bouwmann nahm die Königskette von der stellvertretenden Landrätin Sigrid Eicker entgegen.
 


Bezirksverband Kleve

Königspaar 2011

Frederik Seifert

mit seiner Königin Fallon Bouwmann

von der St. Viktor Schützenbruderschaft Grieth.
 

- Bilderserien -

Der Ehrentanz des neuen Bezirkskönigspaares beendete den Festakt.

 

Die Preisträger

Schülerprinz:
Felix Reichel


St. Hubertus Reichswalde
 

Kopf: rechter Flügel: linker Flügel:
Felix Reichel Ann-Katrin Ebbing Steven Burghardt
St. Hubertus
Reichswalde
St. Antonius
Hönnepel
St. Hubertus
Uedemerbruch
46. Schuss 105. Schuss 165. Schuss
     
Jugendprinz:
Patrick Schileffski


St. Antonius Hönnepel
 

Kopf: rechter Flügel: linker Flügel:
Andreas Mott Christoph Grundmann Marie Bremer
St. Antonius
Hau
St. Hubertus
Reichswalde
St. Johannes
Wissel
21. Schuss 34. Schuss 39. Schuss
     
Bezirkskönig:
Frederik Seifert

St. Viktor Grieth
 

Kopf: rechter Flügel: linker Flügel:
Sebastian van Triel Andre te Boekhorst Heinz Josef van Brakel
St. Kosmos & Damian
Hülm
St. Lambertus
Appeldorn
St. Hubertus
Kehrum
59. Schuss 91. Schuss 148. Schuss
 

Die Ergebnisse des Bezirksfahnenschwenken 2011
 

Sieger Einzelschwenken:
Tanja Slaats

St. Antonius Hönnepel
 

Die Ergebnisse des Sommerbiathlon's werden beim Herbstfest bekannt gegeben.
 


Pressemitteilung 08 / 2011
Einladung zum Bezirksfest


Der Bezirksverband Kleve im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. lädt zum diesjährigen Bezirksfest nach Kalkar-Wissel ein. Eingeladen sind alle Bruderschaften, Gilden und Vereine, aber auch Freunde des Schützenwesens.
Für die Ausrichtung des Festes ist diesmal die St. Johannes-Bruderschaft aus Wissel verantwortlich.
Aus diesem Grund lädt natürlich auch sie alle ein, an diesem Fest teilzunehmen. Vor allem, weil das Bezirksfest in das eigene Schützensfest eingebunden ist.

Das Bezirksfest 2011 ist am Samstag, den 16. Juli 2011 in Wissel im Bereich der Emmericher Straße.

Programm

Ab 13:30 Uhr

14:00 Uhr

15:00 Uhr








18:00 Uhr


ca. 19:30 Uhr

Eintreffen der Bruderschaften, Gilden und Vereine an der Pfarrkirche

Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Clemens

Beginn der Wettkämpfe
Bezirkskönigsschießen
Prinzenschießen
Schülerprinzenschießen
Schießstände an der Emmericher Straße hinter der Mehrzweckhalle

Beginn Sommerbiathlon
Beginn Fahnenschwenkerwettbewerbe

Beginn des Festzuges mit Parade und Schauschwenken zu Ehren der alten und neuen Majestäten

Proklamation des neuen Bezirkskönigspaares und Ehrungen der Preisträger im Festzelt.

Wir freuen uns zum Bezirksfest alle Königspaare mit ihrem Gefolge und alle Prinzen und Schülerprinzen des Bezirkes begrüßen zu dürfen, damit das Bezirksfest wieder ein Fest für die ganze Schützenfamilie wird.

Die St. Johannes-Bruderschaft ist Ausrichter der Diözesan-Jungschützen-Tage 2012

www.djt2012.de
 


Wichtige Infos zum
Weltrekordfahnenschwenken


1. Auf unserem Bezirksfest in Wissel haben alle Fahnenschwenker noch mal die Möglichkeit für das Weltrekordfahnenschwenken zu üben.
Die Holländischen Nachbarn sind eingeladen und kommen mit drei Leuten. Sie wären bereit den Fahnenschwenkern aus dem Bezirk Kleve das Schwenken noch mal zu zeigen und mit Ihnen zu üben.

2. Alle Fahnenschwenker / -innen, die am Weltrekordfahnenschwenken teilnehmen wollen, möchten sich bitte anmelden, aber bitte keine 5,-€ Startgebühr überweisen, denn das übernimmt der Bund.
Diejenigen, die sich angemeldet und die Gebühr schon überwiesen haben, bekommen die 5,-€ zurückerstattet.
 


Pressemitteilung 07 / 2011
Deutsch- niederländische Schützenwallfahrt 2011
in Kranenburg


Der Landesverband Niederrhein, vertreten durch den Bezirksverband Kleve, feierte mit Weihbischof Wilfried Theising in der Stift- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul das Pontifikalamt.
Seit einigen Jahren waren auch wieder Niederländer dabei. Die Onse Lieve Frauen Gilde aus Holthees war mit ihren Drummern und Fahnen nach Kranenburg gekommen. Holthees ist eine sehr kleine Stadt in der Gemeinde Boxmeer an der Grenze der niederländischen Provinzen Nord-Brabant und Limburg.
Die Schützen vom Niederrhein und die Niederländer wurden am Friedhof von Weihbischof Wilfried Theising und Pfarrer Christoph Scholten abgeholt und in feierlicher Wallfahrtsprozession in die Stiftskirche geleitet.
„In Kranenburg wird uns das heilige Kreuz immer wieder vor Augen geführt. Wir werden eingeladen dieses Kreuz zu besuchen, damit wir unsere persönlichen Kreuze besser tragen können.“
So eröffnete der Bischof seine Predigt. Die Schützen sprach er in seiner Predigt auch persönlich an. Er sagte: „ Sie sind eine Gemeinschaft von Menschen, die nicht nur Brauchtum pflegen, sondern vor allem auch die christliche Botschaft immer wieder in die Mitte des eigenen Lebens stellen. Und Schützen haben schon von ihrem Namen her eine ganz besondere Bedeutung, eine Aufgabe. Sie sind dafür da, menschliches Leben zu schützen, zu behüten. Vielleicht wird das heute auf Anhieb nicht so sichtbar wie das noch vor Jahrhunderten war, als Menschen immer wieder in Auseinandersetzungen gerieten und das oft auch Handfest ausgetragen wurde. Wo es wirklich wichtig war, das Beschützer da waren, die das Leben der Menschen, ihr Hab und Gut beschützt haben. Heute haben sich die Aufgaben der Schützen gewandelt. Aber es gibt auch in unserer Zeit noch genug was geschützt werden muss.“ Weiter sagte der Bischof : „Die Schützen tragen in den verschiedenen Orten immer wieder in besonderer Weise mit dazu bei, das Menschen zur Gemeinschaft finden, das es ein Miteinander in der Stadt und auf dem Dorf gibt. Das Menschliches Leben zusammengeführt wird in Gemeinschaft und nicht in der Vereinzelung bleibt.“

Nach dem Kreuzsegen fand das traditionelle Fahnenschwenken statt. Auch die Gilde Onse Lieve Frauen zeigte ihr Können mit ihren Drummern und Fahnenschwenkern vor Weihbischof Wilfried Theising und dem amtierenden Bezirkskönig Heribert Herrmann von der St. Antonius Bruderschaft Hönnepel.
 

Gilde Onse Lieve Frauen

Weihbischof Theising zündet die jährliche Wallfahrtskerze an

Fahnenschwenken vor
Weihbischof Wilfried Theising


Bilderserie
 


Bundesvertreterversammlung
in Leverkusen


Hauptvorstand und Bundesvertreterversammlung am 27. März 2011 im Forum Leverkusen.
Dies wird kein Protokoll. Nur einige Anmerkungen zu dieser Versammlung. Dies ist die höchste Versammlungsform des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Hier werden die Weichen für die Arbeit in den Bruderschaften, Gilden und Vereinen gestellt. So sollte es für jede Bruderschaft Pflicht sein, daran teilzunehmen. (Nur gut die Hälfte aller Mitglieder war hier vertreten.) Von hier gehen auch Anweisungen für die Arbeit in den Bruderschaften aus. Nur hier können wir grundlegenden Einfluss nehmen. Die Tagesordnung ist wie überall. Die Berichterstattung ist anders. Berichte gibt es hier nur vom Bundesschützenmeister und des Bundesjungschützenmeisters. Alle anderen sind bereits vorab im Schützenbruder veröffentlicht worden, werden aber hier zur Aussprache und Abstimmung mit herangezogen. Der Bericht des Bundesschatzmeisters sagt nicht nur etwas über die wirtschaftliche Lage des Bundes aus. Diese ist zur Zeit sehr gut. Jetzt einige Bemerkungen zu den Berichten. Der Vorstand verhandelt u.a. mit der GEMA. Keine leichten Verhandlungen. Die GEMA sieht die Arbeit in den Bruderschaften etwas anders als der Bund.
Sicherungskonzepte! Auch hier Verhandlungen mit der Landesregierung in Düsseldorf. Unsere Schützenfeste sind nicht mit der „Loveparade“ zu vergleichen. Die Konzepte müssen angepasst sein. Das Nachwuchsproblem macht auch vor uns keinen Halt. Die Anzahl der Jungschützen wächst nicht mehr. Das bedeutet, dass die Bundesjungschützentage u. a. neu ausgerichtet werden müssen. Dies wiederum bedeutet, das die Rahmenbedingungen neu überdacht werden müssen. Die Bundesfeste schlagen mittlerweile mit 30.000,00 bis 40.000,00 € zu Buche. Trotzdem finden sich glücklicherweise immer noch Bruderschaften, die dieses ausrichten. Für 2016 wurde WERLTE als Ausrichter gewählt. Wer hier war, hat auch erfahren, warum Schießstände durch den Bund geprüft werden. Der Höhepunkt der diesjährigen Hauptvorstandsitzung war die Wahl eines neuen Hochmeisters. Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein stellte sich nach 21 Jahren im Amt, nicht mehr zur Wahl. In seiner Abschiedsansprache verabschiedete er sich als Hochmeister und bedankte sich beim Bundespräses, dem gesamten Vorstand für die gute und vertrauenswürdige Zusammenarbeit. Er wies nochmals auf einige große Erfolge hin. Ein wesentlicher Erfolg sei wohl die Anerkennung, im Jahre 2000, als katholischer Verband durch den Erzbischof von Köln. Eine Forderung, die seit der Gründung des Verbandes im Jahre 1928 im Raum stand. Auch die Anerkennung als Schießsportverband ist in seiner Amtszeit erfolgt. Er bedankte sich ganz herzlich bei allen Schützen und dass er mit ihnen Mitgestalten durfte. Er hinterlasse eine stabile Organisation und ein geordnetes Haus. Es folgte unter Punkt 11. die Wahl des Hochmeisters. Wahlberechtigt war hier nur der Hauptvorstand. Vorgeschlagen wurde Erbprinz Dr. Emanuel zu Salm-Salm. Wohnhaft in Rhede. Der Hauptvorstand wählte den 49jährigen einstimmig zum neuen Hochmeister. Seine Haupttätigkeit in den nächsten Jahren, so sagte der neue Hochmeister in seiner Antrittsrede, sei es, mehr Jugendliche für das Schützenleben zu begeistern und fürs Brauchtum zu gewinnen. Sein persönlicher Wahlspruch als Salm-Salm wird ihn dabei behilflich sein: „Weiche niemals gegen den Strom zurück“. In wie weit dies die Jugendarbeit in den Bruderschaften berühren wird, wird sich in naher Zukunft zeigen. Sein erster Antrag an die Bundesvertreterversammlung war, den ausgeschiedenen Hochmeister Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein, als Ehrenhochmeister zu küren. Die Versammlung bestätigte dies einstimmig. Interessant waren auch die Vorstellungen der Veranstaltungen des Bundes in diesem Jahr. Die Bruderschaften, Gilden und Vereine, die in diesem Jahr an den Veranstaltungen des Bundes teilnehmen, werden abwechslungsreiche Tage erleben.

Bilderserie
 


Pressemitteilung 06 / 2011
Prinzenschießen auf Scheibe


Hassum,
18. März 2011 (HWG) Die Christ-Königs-Schützenbruderschaft HÖLTINGHAUSEN hat am 21. und 22. Mai zum Diözesanjungschützentag der Diözese Münster eingeladen. Alle sind herzlich willkommen. Bei der Vielzahl der Vereine kann nicht jeder mitschießen, um die Prinzenwürde zu erlangen. Deshalb sind Vorentscheide notwendig. Der Bezirk Kleve tat dies in den letzten Tagen. So wurden die Prinzen in der Schüler- und Jugendklasse in Hassum ermittelt. Gleichzeitig ermittelte der Bezirk auch die Teilnehmer für das Landesbezirksprinzenschießen im September in Hartefeld.
Die ersten drei Sieger gehen jeweils zum Landeswettbewerb. Die ersten beiden gehen zusätzlich zum Diözesanprinzenschießen.
 

Schülerklasse:
1. Saskia Dohmen, St. Agatha Uedem mit 30 Ringe
2. Theresa Lamers, BSV Kalkar mit 30 Ringe
3. Dominik Janßen, St. Kosmos & Damian Hülm-Helsum mit 29 Ringe

Jugendklasse:
1. Viktor Martens, St. Hubertus Uedemerbruch mit 24 Ringen
2. Martin Verholen, St. Hubertus Kehrum mit 20 Ringen
3. Marco Oemkes, St. Lambertus Appeldorn mit 20 Ringen
 

Bilderserie



Foto v.l.: Bezirksschießmeister Wolfgang van Schöll, Dominik Janßen, Theresa Lamers,
Bezirksschülerprinzessin Saskia Dohmen, Bezirksprinz Viktor Martens,
Marco Oemkes, stellv. Bezirksjungschützenmeisterin Julia Erkens
 


Pressemitteilung 05 / 2011
Besinnungsmorgen
Seelsorge zwischen Fusion und Konfusion


Hönnepel,
13. März 2011 (HWG) Pfarreien werden aufgelöst und neue, größere werden gegründet. Dieses Verschmelzen ehemals selbständiger Gemeinden wird als Fusion bezeichnet. „Fusion“ ist eigentlich ein Begriff aus dem Wirtschaftsleben und wird deshalb in kirchlichen Kreisen nicht gerne verwendet. Fusionen in unserem Bistum sind Teil eines Struktur- und Stellenplans, der auf die Veränderungen in Kirche und Gesellschaft reagiert.
Pfarrer Barthel Kalscheur, Präses der ausrichtenden Bruderschaft St. Antonius Hönnepel, nahm am letzten Sonntag nach dem gemeinsamen Gottesdienst den Besinnungsmorgen des Bezirksverbandes Kleve zum Anlass über die statistisch greifbaren, demographischen und kirchlichen Veränderungen im Kreis Kleve zu sprechen und etwas Licht ins Dunkel der Begriffe zu bringen. Fusion solle in den Köpfen der Leute nicht zur „Konfusion“, d.h. zur Verwirrung führen.
Pfr. Kalscheur verwies auf den um zwei Drittel zurück gegangenen Gottesdienstbesuch (1970: 35%, 2005: 10-12%), den dramatischen Rückgang kirchlicher Trauungen (1970 waren es 1205 im Kreis Kleve, 2005 nur noch 380), die Kirchenaustritte, die Einbußen bei der Kirchensteuer, das Missverhältnis zwischen den hohen Unterhaltskosten für viele Immobilien und dem Glaubensschwund in den Gemeinden und schließlich auf den zahlenmäßigen Rückgang bei den Hauptamtlichen in der Seelsorge.
So gab es 2011 im Bistum Münster noch 384 aktive Priester (bis 65 Jahre), 2020 werden es nach einer Prognose noch 321 sein. Hinzu kommen die sog. Priester der Weltkirche (Indien, Afrika), Papstoralreferenten/-innen, Diakone im Hauptberuf und solche mit Zweitberuf.
Das Bistum reagiert auf die Krise mit der Bildung sog. „pastoraler Räume“, die in der Regel mit der möglicherweise neu gegründeten Pfarrei identisch sind. Ob der Strukturplan des Bistums die einzige und angemessene Antwort auf die Veränderungen ist, das sei, so Pfr. Kalscheur, bei vielen Gläubigen, Priestern und auch Bischöfen umstritten.
Die Besinnung auf ihren eigenen Ursprung und ihre Stellung in einer pluralistischen Gesellschaft, sowie Selbstreinigungsprozesse würden der Kirche auf allen Ebenen abverlangt.
Alle, denen an der Zukunft der Kirche liegt, müssten den Weg des geringsten Widerstandes verlassen und sich als Teil einer Solidargemeinschaft verstehen.
Die Ausführungen stimmten die Zuhörer nachdenklich. Bezirksbundesmeister Johannes Rütten bedankte sich bei Pastor Barthel Kalscheur für seinen Vortrag.

Bilderserie
 


v.l.: Bezirksbundesmeister Johannes Rütten, Pfarrer Barthel Kalscheur
und Bezirkskönig Heribert Herrmann
 


Pressemitteilung 04 / 2011
Jahreshauptversammlung
des Bezirksverbandes Kleve


Hönnepel,
11. März 2011 (HWG)  Ein Abend des Abschiedes und der Ankündigungen war die Hauptversammlung des Bezirksverbandes Kleve am Freitag Abend. Bezirksbundesmeister Johannes Rütten eröffnete pünktlich die Hauptversammlung. Die Tagesordnungspunkte wurden schnell und konsequent abgearbeitet. Nach der Entlastung des Vorstandes kam der Abschied, der Abschied von Paul Janßen als Schießmeister des Bezirksverbandes. Viele Worte wurden nicht mehr gemacht. Seine Verdienste wurden in letzter Zeit mehrfach gewürdigt. Dennoch wurde ihm Anerkennung durch lang anhaltenden Beifall gezollt. Einstimmig wurde der Antrag auf Ehrenbezirksschießmeister angenommen Die Wahl seines Nachfolgers war dann nur noch eine Formsache. Der Vorstand hatte gut vorgearbeitet und schlug  Wolfgang van Schöll von der St. Lambertus Bruderschaft Appeldorn vor. W. van Schöll war 30 Jahre bei den Fahnenschwenkern tätig und wechselte vor 3 Jahren in die Schießgruppe und leitete diese. Die Versammlung wählte ihn einstimmig. Aufgrund der neuen Waffengesetze ist die Arbeit in der Schießgruppe nicht weniger geworden, im Gegenteil. Dem Antrag, einen weiteren Schießmeister zu bestellen, wurde stattgegeben. Als 3. Schießmeister wurde Karl Heinz Flintrop bestätigt. Er kommt von der St. Martinus-Schützenbruderschaft in Qualburg. Hier ist er seit 1974 als Schießmeister tätig.
Unter dem Punkt Verschiedenes wurde dann bekannt, dass eine Bruderschaft sich mit dem Gedanken trägt, aus dem Bund auszutreten.  Weitere Aufgaben von Ämtern im nächsten Jahr wurden angekündigt. Die gravierenste für den Bezirksverband Kleve ist die Ankündigung des Bezirksbundesmeisters Johannes Rütten im nächsten Jahr nicht mehr für das Amt zur Verfügung zu stehen. Rütten ist seit 1978 im Bezirksverband in verschiedenen Funktionen tätig gewesen.

Bilderserie
 


v.l.: Bezirksbundesmeister Johannes Rütten, Paul Janßen,
Bezirksschießmeister Wolfgang van Schöll und Bezirksjungschützenmeister Bernd Lamers
 


Pressemitteilung 02 / 2011
Jahreshauptversammlung
des BdSJ im Bezirksverband Kleve


(HWG)
  Am Freitag, dem 21. Januar 2011 waren die Mitglieder des BdSJ (Bund der St. Sebastianus Schützenjugend) im Bezirksverband Kleve zur Jahreshauptversammlung nach Wissel eingeladen. Die umfangreiche Tagesordnung gab zu keinen Spekulationen Anlass. Bernd Lamers (Bezirksjungschützenmeister) und Gabi Wellmanns (Bezirksfahnenschwenkermeisterin) begrüßten die reichlich erschienenen Mitglieder. In seinem Jahresbericht verwies Bernd Lamers auf die Highlights des vergangenen Jahres. Er erwähnte besonders den Bezirksjungschützentag in Donsbrüggen. Bei dem hier durchgeführten Sommerbiathlon gab es mehr als fünfzig Teilnehmer. Mehr als in den letzten Jahren. Aber auch an den Bundesjungschützentag in Zülpich wurde erinnert. Über 130 Jugendliche aus dem Bezirksverband Kleve nahmen hier an den Bundesjungschützentagen teil. Auch, wenn im vergangenen Jahr die großen Erfolge im Schießsport ausblieben, dankte er allen Teilnehmern und vor allem den Helfern. Gabi Wellmanns konnte dagegen über große Erfolge berichten. Zwei mal Bundessieger im Fahnenschwenken und weitere gute Plätze waren der Grund dafür. Der Erfolg ist ihrer Meinung nach vor allem durch die gegenseitige Unterstützung der Bezirksverbände untereinander zu danken. So waren für die eigenen Wertungsrichter zusätzlich noch sieben Auswärtseinsätze zu erwähnen. Eine gesunde Kassenlage führte schnell zur Entlastung des Vorstandes. Als neue Kassenprüferin wurde Margret Grossmann von St. Georg Kleve gewählt. Für den kurzfristig ausgefallenen Schriftführer musste jemand Neues gewählt werden. Es sollte ja kein Problem sein, aus der Vielzahl der erschienenen Mitglieder, einen neuen Schriftführer zu finden. Dies erwies sich aber schwierig, so dass dieser Tagesordnungspunkt auf eine andere Versammlung verschoben wurde. Interessierte Jungschützen können sich über ihre Bruderschaft, Gilde oder Verein, beim Vorstand melden.
Im Ausblick auf das Jahr 2011 wurde der Blick auf den Bezirksjungschützentag in Wissel, am 16. Juli und das Landesschützenfest in Hartefeld (Bezirk Geldern), am 04. September 2011 gerichtet. Am 21. und 22. Mai finden die diesjährigen Diözesanjungschützentage in Höltinghausen statt. Franz-Josef Wellmanns (Diözesanjungschützenmeister) informierte die anwesenden Jungschützenmeister und Fahnenschwenkermeister darüber, dass der Diözesanbischof Dr. Felix Genn die Messe lesen wird. BdSJ-Präses Theodor Hoffacker wird an diesen Tagen von seinem Amt verabschiedet.
Zum Schluss verwies Gabi Wellmanns noch auf den Weltrekordversuch im Fahnenschwenken, der am 27. August von 16:00 bis 19:00 Uhr in Niew-Dijk / Gelderland – Niederlande stattfinden wird. Wer teilnehmen möchte, nimmt mit ihr Kontakt auf.
 

weitere Bilder

Foto: Jugendvorstand des Bezirksverbandes Kleve im Bundes der St. Sebastianus Schützenjugend bei der Hauptversammlung 2011
 


Pressemitteilung 01 / 2011
Einladung zur Jahreshauptversammlung
des BdSJ Bezirksverband Kleve


Wissel 04. Januar 2011 (HWG)
  Der Vorstand der Sankt Sebastianus Schützenjugend im Bezirksverband Kleve lädt am Freitag, den 21. Januar 2011 um 19:30 Uhr in die Gaststätte Haus Jägersruh in Wissel, zur Jahreshauptversammlung ein.
Der Bezirksjungschützenmeister Bernd Lamers und die Bezirksfahnenschwenkermeisterin Gabi Wellmanns werden hier, über das vergangene, erfolgreiche Jahr der Bezirksschützenjugend, berichten.
Der Haushalt für 2011 wird vorgestellt und die Termine des laufenden Jahres werden ein weiterer wichtiger Punkt an diesem Abend sein.