News

Hier werden alle News im Bezirksverband bekannt gegeben.
Bei Rückfragen Email genügt.


Pressemitteilung 16 / 2010
Herbstfest des Bezirksverbandes Kleve in Hassum

Wissel 04. Dezember 2010 (HWG)  72 Seiten - so stark ist das Ergebnisheft 2010 des Bezirksverbandes Kleve im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Das bedeutete der Saal im Dorfhaus Hassum war gut gefüllt mit Schützen. Sehr viele wollten bei der Ehrung und der Überreichung der Pokale dabei sein.
Bezirksjungschützenmeister Bernd Lamers begrüßte die anwesenden Schützen und Jungschützen und wünschte allen einen vergnüglichen Abend im Kreise der großen Schützenfamilie. Bei der Vielzahl der Sieger wurde mit der Siegerehrung bald begonnen. Julia Erkens als stellv. Bezirksjungschützenmeisterin begann mit den Ehrungen im Schießen. Zügig kamen und gingen die Sieger auf und von der Bühne.
Als zweiter Akt war die Siegerehrung im Fahnenschwenken vorgesehen. Gabi Wellmanns als Bezirksfahnenschwenkermeisterin begrüßte eine Reihe von Gästen aus der Diözese und aus befreundeten Bezirken. Sie rief dann die erfolgreichen Schwenker, in der Vielzahl natürlich Jungschützen, auf die Bühne. Pokale und Urkunden wurden überreicht. Da aber die Jugendlichen auch wieder sehr erfolgreich im Bundeswettbewerb waren, gab es natürlich wieder T-Shirts mit der Siegesaufschrift „Bundessieger 2010“.
Ein weiterer Höhepunkt stellte die Verabschiedung des Bezirksschießmeisters Paul Janßen dar. Paul Janßen wird nach 31 jähriger Tätigkeit als Bezirksschießmeister bei der Hauptversammlung im kommenden Jahr nicht wieder für diesen Posten kandidieren. Als Erinnerung erhielt er von seinen Jungschützen einen Pokal; ein Pokal auf dem sein Angesicht eingelegt worden ist.
Wie jedes Jahr gab es eine große Tombola, teils mit gestifteten Preisen aus den einzelnen Bruderschaften.
Gegen Mitternacht verabschiedete Bernd Lamers die Gäste und Schützen: Wünschte allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Vor allem wünschte er einen guten Heimweg, der aufgrund des Schneefalls, für viele nicht einfach war.
Die Ergebnisse und die Geehrten sind unter http://www.schuetzen-bezirksverband-kleve.de/ zu finden.

 


Pressemitteilung 15 / 2010
Herbstfest des Bezirksverbandes Kleve

Wissel 22. November 2010 (HWG)  Es ist wieder so weit. Das Jahr nähert sich seinem Ende und die Mitglieder der Bruderschaften, Gilden und Vereine warten auf ihre Jahresergebnisse.
Wie in jedem Jahr findet auch in diesem das große Herbstfest statt. Alle Mitglieder, aller 24 Vereine, sind hierzu recht herzlich eingeladen. Alle, d.h. nicht nur die Schützen, vor allem die Schützenjugend, einschließlich der Fahnenschwenker, sind willkommen.
Wieder sollen während eines Bunten Abends mit Musik und einer großen Verlosung die Pokale und Auszeichnungen der Wettbewerbe des vergangenen Jahres vergeben werden.

Der Vorstand des Bezirksverbandes lädt daher alle zu diesem Fest am

Samstag, dem 04. Dezember 2010 um 19:30 Uhr
ins Dorfhaus Hassum, am Dorfplatz, Hassumer Strasse


ein.

 


Pressemitteilung 14 / 2010
Bundesjungschützentage in Zülpich

Zülpich 19. Oktober 2010 (HWG)  Am Wochenende, in Zülpich, waren die Bundesjung-schützentage des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V.. Rund 90 Jugendliche aus den Bruderschaften, Gilden und Vereine des Bezirksverbandes Kleve haben das Wochenende mit Wettkämpfen, aber auch mit guter Unterhaltung verbracht. Am Samstag fand u. a. das Prinzenschießen statt. Trotz hoher Ringzahl gelang es Isabell Hoffmann von St. Hubertus Uedemerbruch nicht ganz, beim Bundesschülerprinzenschießen vorne zu liegen. Beim Bundesprinzenschießen erging es Carina Slaats, St. Antonius Hönnepel, leider auch nicht besser. Den Sieg beim Bundesprinzenschießen errang Jennifer van Lier, St. Irmgardis, Esserden. Die Mannschaft von St. Irmgardis holte auch den BJT-Cup nach Esserden. Der zweite Pokal (Willi-Sprenger-Pokal) blieb im Diözesanverband Münster.
Ganz anders die Ergebnisse des Bundespreisfahnenschwenkens 2010. Hervorzuheben sind die Bundessieger Fahnenschwenken "Niederrheinische Art" in der Jugendklasse St. Hubertus Reichwalde. St. Sebastianus Kevelaer holte hier den 3. Preis. In der Schülerklasse wurde St. Agatha Uedem Bundessieger, Dritter wurde St. Antonius Hönnepel. St. Hubertus Reichswalde errang leider nur den 4. Platz. St. Antonius Hönnepel erreichte den zweiten Platz bei den Senioren. Bundessieger wurde St. Quirinus Millingen und St. Sebastianus Kevelaer wurde dritter.
Der Bezirksbundesmeister Johannes Rütten und Bernd Lamers als Bezirksjungschützenmeister danken allen für ihre Teilnahme und beglückwünschen die Sieger. Auf ein Neues hoffen alle Beteiligten im kommenden Jahr beim Bundesjungschützentag im Oktober 2011 in Duisburg-Großenbaum.


Foto von links nach rechts:
Bundesschülerprinzessin Dajana Melzer, Kathrin Urbanek,
Kathrin Heilen, Markus Heilen, Julia Erkens.

Weitere Bilder
 


Pressemitteilung 13 / 2010
Vechta wirft seinen Schatten bis nach Kleve

Reichswalde 04. August 2010 (HWG)  Vom 17. bis 19. September 2010 ist Vechta der Ausrichter des Bundesschützenfestes des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Einige Zehntausend Schützen werden erwartet. Zwei Schützen aus dem Kreis Kleve sind sicher dabei. Beim Königsschießen auf Scheibe in Reichswalde traten 14 Bruderschaften mit ihren Königen an. Gewonnen hat die St. Georg Bruderschaft aus Kleve mit Thomas Thiel. Mit 29 Ringen war er bester Schütze und hat mit Ansgar van Erp, von der St. Johannes Bruderschaft Donsbrüggen (29 Ringe), die Möglichkeit Bundesschützenkönig zu werden. Den dritten Platz mit 27 Ringen errang Ludger Wehren von der St. Hubertus Bruderschaft Uedemerbruch.
Gleichzeitig mit diesem Schießen, fand das Dekanatskönigsschießen der ehemaligen vier Dekanate im Kreis Kleve statt. Neben den drei genannten erreichte der Bezirksschützenkönig Heribert Herrmann von der St. Antonius Schützenbruderschaft Hönnepel den Titel des Dekanatskönig, im Dekanat Kalkar.

Den beiden Schützen, die beim 68. Bundesfest in Vechta den Bezirksverband beim Königsschießen vertreten dürfen, wünschen wir viel Glück.
 


Foto von links nach rechts:
Ansgar van Erp, Donsbrüggen – Thomas Thiel, Kleve – Ludger Wehren, Uedemerbruch.
Fotoserie

 


Pressemitteilung 12 / 2010
Wichtige Änderung zum Königsschießen auf Scheibe

Reichswalde 20. Juli 2010 (HWG)  Für alle Könige und Vorstände der Bruderschaften. Gilden und Vereine der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften im Bezirksverband Kleve.

Am 30. Juli 2010 ist für alle Könige das Königsschießen auf Scheibe. Voraussetzung für das Bundeskönigsschießen. Das Schießen findet am 30. Juli um 18:30 Uhr statt. Der Ort hat sich gegenüber der Einladung geändert.

Das Schießen findet jetzt bei der St. Hubertus Bruderschaft in Reichswalde statt.

Bitte beachten Sie den Ortswechsel.

 


Pressemitteilung 11 / 2010
„Hoher Bruderschaftsorden“ an zwei verdiente Schützen 

Uedemerbruch 14. Juli 2010 (HWG)  Schützenfest in Uedemerbruch, am Montagabend. Festzelt. Der Umzug ist vorbei. Das Königspaar hat Platz genommen. Zentral im Zelt sitzt auch der Thron. Der Bezirksbundesmeister Johannes Rütten betritt mit dem Bezirksschießmeister Paul Janßen das Zelt. Beide in Uniform. Sie sind nicht gekommen um mit den St. Hubertus Schützen das Schützenfest zu feiern. Also muss es einen anderen Grund geben! Nach den vereinsinternen Preisverleihungen betritt Johannes Rütten das Podium, begleitet vom Brudermeister Heinz Hebben und dem Ehrenbrudermeister Paul Welles. Elke I. Sanders, die Vorjahreskönigin kommt auch noch hinzu. Das sieht nach einer besonderen Ehrung aus. Und so ist es auch. Franz-Willi Janßen wird nach vorne gebeten. Er wird für 16 Jahre Tätigkeit als Schriftführer, für seine Verdienste im Vorstand und seine Tätigkeiten für die Bruderschaft, geehrt. Aus der Hand des Ehrenbrudermeisters Paul Welles erhält er den „Hohen Bruderschaftsorden“ überreicht, während Johannes Rütten die Urkunde verliest.

Franz-Willi Janßen ist seit 1981 Mitglied der Bruderschaft, 2003 war er König Franz-Willi I.

Aber nicht genug der Ehrung. Als Nächster wird Hubert Hoffmann, Jungschützenmeister der Bruderschaft aufgerufen. Er war schon ein wenig überrascht. Paul Welles überreichte auch ihm den „Hohen Bruderschaftsorden“ und der Bezirksbundesmeister die Urkunde. Hubert Hoffmann hat zwei Funktionen inne. In der Bruderschaft ist er erfolgreicher Jungschützenmeister, im Bezirk gestaltet er die wohl beste Schützen-Webseite in der Diözese Münster. Hubert Hoffmann ist seit 1990 Mitglied in der Bruderschaft und auch er war hier König, im Jahre 2006. Nachdem es 1992 den Bundesjugendprinz aus Uedemerbruch gab, gibt es 2010, in einer Person, die Diözesan- und Landesschülerprinzessin Isabell Hoffmann. Für seine hervorragende Arbeit und seine Erfolge wurde Hubert Hoffmann ausgezeichnet.

Die Bruderschaft und vor allem der Bezirksverband Kleve, der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, gratulieren zu den hohen  Auszeichnungen.
 


Foto: v.l.n.r. Johannes Rütten, Hubert Hoffmann, Franz-Willi Janßen, Elke Sanders, Paul Welles

 


Eröffnung der Kreuzwallfahrt

KRANENBURG 04.07.2010 (WS) „Ihr werdet meine Zeugen sein“, unter diesem Leitwort stand die diesjährige Schützenwallfahrt nach Kranenburg. Die Fußpilger und Schützen der St.-Johannes-Bruderschaft aus Donsbrüggen hatten schon einen langen Weg hinter sich, als sie am Kranenburger Friedhof eintrafen. Aus Hönnepel war der amtierende König des Bezirksverbandes Kleve, Heribert Hermann, gekommen, und die Kreisstandarte wurde von Schützen der St.-Antonius-Bruderschaft Hönnepel getragen. Neben Bezirksbundesmeister Johannes Rütten und weiteren Bezirksvorstandsmitgliedern nahmen sechs Bruderschaften, Gilden und Vereine aus dem Bezirksverband Kleve an der Eröffnung der Kreuzwallfahrt teil. Der stellvertretende Landesbezirks-jungschützenmeister, Johannes Erlebach, vertrat den Landesbezirk. Der Rektor der Wallfahrt, Pfarrer Christoph Scholten, begrüßte in der Stifts- und Wallfahrtskirche neben den Fußpilgern und Schützen die Gläubigen von nah und fern. Er segnete die große Wallfahrtskerze und entzündete sie. Das Festhochamt wurde mit Liedern der Gemeinde und Gesängen des Kirchenchores von St. Peter und Paul, Leitung Dirk Willemsen, gestaltet. In den Fürbitten wurde um geistliche Berufungen gebetet. Es wurde auch eine Fürbitte für den neuen Bundespräsidenten Christian Wulff und für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung gesprochen. Neben der Bitte für kranke, behinderte, alte und einsame Menschen galt das Gebet den Schützen und Pilgern. „In diesen Tagen fällt es einfach, ‚Flagge zu zeigen’, unzählige Autos, Vorgärten und Häuser sind mit Fahnen geschmückt. Ob nach dem niederländischen Sieg über Brasilien oder nach dem deutschen Sieg über Argentinien, die Begeisterung kennt keine Grenzen“, sagte Pfarrer Scholten in seiner Predigt, „für den Glauben Flagge zeigen fällt schon schwerer, nicht nur wegen der aktuellen kirchlichen Situation“. Der Aufruf Jesu „Bittet den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden“ und die derzeitige kirchliche und gesellschaftliche Situation würden dazu herausfordern, intensiv um geistliche Berufe zu beten und in den Familien dazu beizutragen, dass der Glaube gelebt und weitergegeben werde. „Denn nicht nur an geistlichen Berufen mangelt es uns, sondern auch an praktizierenden Gläubigen, zumal in der mittleren und jüngeren Generation“. Für die Zukunft des Glaubens werde mitentscheidend sein, den Glauben und die Erfahrungen mit dem dreifaltigen Gott mit anderen auszutauschen. „Machen wir es wie bei der Fußball-WM, zeigen wir Flagge für unseren Glauben!“ Unter den Klängen des Kranenburger Musikvereins zeigten nach dem Gottesdienst zehn Fahnenschwenker das Fesseln und Entfesseln des hl. Sebastianus.

 


Pressemitteilung 10 / 2010
Bezirksschützenfest in Donsbrüggen

DONSBRÜGGEN 05. Juni 2010 (HWG)  Strahlend blauer Himmel. Im Volksmund nennt man dieses „Kaiserwetter“. Und für wahr, es waren Kaiser, vor allem aber viele Könige in Donsbrüggen. Bezirksbundesmeister Johannes Rütten hatte die Bruderschaften, Gilden und Vereine des Bezirksverbandes nach Donsbrüggen zum alljährlichen Bezirksschützenfest eingeladen.
Um 14:00 Uhr begann die Veranstaltung mit dem Gottesdienst in der romanischen St. Lambertus-Kirche. Pfarrer Bernhard Weskamp zelebrierte einen Gottesdienst, der den Schützen wohl lange in Erinnerung bleiben wird. Aktualität, Witz und auch Show übertrafen vieles Stattgefundene; aber auch Ernst in seiner Predigt. Die Worte des Mottos der Schützen "Für Glaube, Sitte, Heimat" veranlassten ihn, seine Predigt zu gestalten. So führte er u.a. aus:
Glaube:
Hierfür stand das Seil. In schwierigen Bergstücken. Im Bergbau hängt der Förderkorb an einem Seil. Gott hat uns an sein Rettungsseil genommen.
Sitte:
Das Navigationsgerät hilft uns den Weg zu finden. Das Gewissen, die Stimme des Herzens ist das Navi für den Christen.
Heimat:
Die Fahne steht für Heimat und steht auch für Flagge zeigen. Fahnen stehen für Begeisterung. Wir sind Fans einer Mannschaft. Christen sind Fans für Jesus Christus. Gott ist auch ein Fan der Menschen. Er hat die Menschheit so sehr geliebt, dass er sein bestes Stück – seinen Sohn – dafür opferte.
"Danke für die tolle Predigt." Dies sagten viele Schützen nach dem Gottesdienst.
Von der Kirche ging es zunächst zwanglos zum Dorfplatz. Toll! Alle Veranstaltungen in unmittelbarer Nähe. Der Sommerbiathlon der Jungschützen, durchgeführt von Andreas Dörning, war mit 50 Teilnehmern noch nie so stark besucht. Das Bezirksfahnenschwenken, unter Leitung von Bezirksfahnenschwenkermeisterin Gabi Wellmanns, fand ideale Bedingungen vor. Die Leistungen waren dann auch dementsprechend gut. Dennoch der Höhepunkt ist bei dieser Veranstaltung das Prinzen- und Königsschießen. Geleitet und durchgeführt von Paul Janßen, Bezirksschießmeister.
Alle Schützen hier zu nennen sprengt den Rahmen. Die Preisträger sollten schon genannt werden.

Bezirksschülerprinzenschießen auf Vogel
Kopf: Robin Gulikers, St. Georg Kleve, 60 Schuss
rechter Flügel: Romana Kempka, St. Agatha Uedem, 51 Schuss
linker Flügel: Dennis Deckers, St. Johannes Wissel, 36 Schoss

Bezirksprinzenschießen auf Vogel
Kopf: Mara Wemers, St. Johannes Donsbrüggen, 45 Schuss
rechter Flügel: Dominik Kempka, St. Agatha Uedem, 59 Schuss
linker Flügel: Marius Pichel, St. Sebastianus Keppeln, 46 Schuss

Bezirkskönigsschießen auf Vogel
Kopf: J. Gesthysen, St. Martinus Qualburg, 49 Schuss
rechter Flügel: Christian Borchers, BSV Pfalzdorf, 77 Schuss
linker Flügel: Ralf van Wickern, St. Lambertus Appeldorn, 147 Schuss

Der Umzug durch Donsbrüggen, an dem einige hundert Schützen teilnahmen, das Schaufahnenschwenken auf dem Sportplatz, für alle Ehrengäste und Königspaare und der Vorbeimarsch der Schützen an dem neuen Bezirkskönig und den Prinzen, am Marterl der Bruderschaft St. Johannes Donsbrüggen, fand unter Beteiligung der Bevölkerung statt und fand großen Anklang.
Und der Ausklang im Festzelt. Johannes Rütten begrüßte die Schützenschwestern und -brüder aber vor allem die Jungschützen, "Sie sind unsere Zukunft", auf das Herzlichste. Begrüßt wurden auch die vielen Ehrengäste. Allen voran der Bürgermeister der Stadt Kleve Theo Brauer und dem 1. Vorsitzenden der Kreis Klever Schützenvereinigungen Kurt Peters. Er fand dann mehr als lobende Worte für den Ausrichter des Nachmittages, dem Brudermeister aus Donsbrüggen, Helmut Lintzen. Er dankte ihm für die hervorragende Organisation des Festes.
Für Anja und Thomas Thiel hieß es jetzt Abschied nehmen von der Würde des Bezirkskönigs. Aber zuerst galt es die Preisträger des Tages zu Ehren.

Die Wanderschwenkfahne des Bezirkes wurde an

Katrin Heilen, St. Hubertus Reichwalde

übergeben.

Die ersten Preise im Fahnenschwenken „Niederrheinischer Art“ gingen an die

Schüler: St. Agatha Uedem

Jugend: St. Agatha Uedem

Senioren: St. Hubertus Reichswalde

Die Sieger beim Prinzenschießen wurden

Jugend: Melanie Kerkhoff, St. Antonius Hau, 55 Schuss

Schüler: Ron Brazda, St. Lambertus Appeldorn, 43 Schuss

Dann war Pfarrer Bernhard Weskamp gefordert. Er nahm dem Bezirkskönig Thomas Thiel die Schützenkette ab. Bürgermeister Theo Brauer übernahm die Standarte und Johannes Rütten sprach die Worte: "Hier ist das neue Majestätenpaar des Bezirksverbandes Kleve, es kommt von der St. Antonius Bruderschaft Hönnepel

Heribert Herrmann mit seiner lieben Frau Marlies."
 

Bezirkskönig 2010

Heribert Herrmann mit Frau Marlies
St. Antonius Hönnepel
 

Bevor der Ehrentanz den Abschluss der Proklamation anzeigte, gab Bernhard Weskamp noch Einen zum Besten. Und so ein Witz zeigte auch die Super Stimmung im Zelt. Weskamp wurde gefragt ob er nicht traurig sei, jetzt wo es drei neue Weihbischöfe gibt, dass er nicht mit berücksichtig wurde? Er antwortete: „Warum jetzt mit Kleinigkeiten abgeben, wenn ich in einigen Jahren Papst werde.“
Es war ein gelungenes, tolles Fest! Nächstes Jahr auf ein Neues in Wissel.
 

Schülerprinz 2010

Ron Brazda
St. Lambertus Appeldorn
 

Jugendprinzessin 2010

Melanie Kerkhoff
St. Antonius Hau
 

Beste Einzelschwenkerin 2010

Katrin Heilen
St. Hubertus Reichswalde
 

zur Bilderserie
 


Landesschützenfest in Kevelaer
Bezirk Kleve ohne Losglück, aber erfolgreich geschossen und geschwenkt
Die Landesschülerprinzessin kommt aus Uedemerbruch.
 

KEVELAER/KLEVE/UEDEMERBRUCH (HH) Beim Landesschützenfest konnte ein Titel des Bezirksverbandes verteidigt und ein Titel hinzugewonnen werden. Der Landesschülerprinz ging an die St. Hubertus Schützenbruderschaft Uedemerbruch und die Senioren der St. Hubertus Schützenbruderschaft Reichswalde wurden bei den Fahnenschwenkern als Landesmeister geehrt.
Mit dem Landeskönig Thomas Schumacher von der St. Johannes Donsbrüggen und dem Landesschülerprinz Dominik Rusch, St. Georg Kleve an der Spitze nahm der sehr gut vertretene Bezirksverband Kleve am 10. Landesschützenfest in Kevelaer teil. Einige Bruderschaften reisten sogar mit Bussen an.
Nach der Schützenmesse im Forum Pax-Christi nahmen die Schützen Aufstellung zum Umzug durch Kevelaer mit dem Hülsparkstadion als Ziel. Dort zeigten die Fahnenschwenker ihr Können beim Schauschwenken der „Niederrheinischen Art“.
Die Veranstaltung war bis dahin nur mit leichten Regenschauern bedacht worden. Dies änderte sich leider im Verlaufe des Tages. Besonders tragisch war der wetterbedingte Abbruch des Vogelschießens, an dem auch mehrere Könige des Bezirksverbandes teilnahmen. Der Landeskönigstitel wurde per Losentscheid an die Königin der Bruderschaft aus Rossenray vergeben.
Die Uedemerbrucher Schützen haben in diesem Jahr mit ihrer Schülerprinzessin wohl einen Hauptgewinn gelandet bzw. ihre eigene „Lena“ gefunden. Isabell Hoffmann (14 Jahre) wurde mit 30 Ringen, zwei Ringe Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern, Landesschülerprinzessin 2010.

Das Ergebnis hat nichts mit Glück zu tun, denn Sie wurde bereits Anfang Mai Diözesanschülerprinzessin in Coesfeld (wie bereits berichtet).
Die Wettkämpfe der 170 Fahnenschwenker wurden in der Sporthalle ausgetragen, deshalb gab es keine wetterbedingten Verzögerungen. Erfolgreich als Zweitplatzierte waren die Teilnehmer der Schülerklasse aus Reichswalde. Deren Senioren konnten sogar den Landesmeistertitel erringen.
Außerhalb der Wettkämpfe wurde besonders von den Jungschützen aus Reichswalde die Spielstraße angenommen. In einer Altersklasse wurden dann auch die ersten drei Plätze gewonnen.

Die Ergebnisse der Fahnenschwenker: Schülerklasse - Jugendklasse - Seniorenklasse

 

Pressemitteilung 9 / 2010
Bezirksfest am Samstag, den 05. Juni 2010
in Donsbrüggen

Kleve-Donsbrüggen 26.05.2010 (HWG)  Das diesjährige Bezirksfest des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften im Bezirk Kleve wird von der St. Johannes Bruderschaft Donsbrüggen durchgeführt. Der Bezirksbundesmeister Johannes Rütten lädt mit der St. Johannes Bruderschaft alle Schützen der 24 Bruderschaften, Gilden und Vereine zum Bezirksfest 2010 ein. Natürlich ist auch die Bevölkerung des Kreises recht herzlich eingeladen.

Programm:
13.30 Uhr Eintreffen der Bruderschaften, Gilden und Vereine an der Pfarrkirche
14.00 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche
15.00 Uhr Beginn der Wettkämpfe
   - Bezirkskönigsschießen auf Vogel
   - Bezirksprinzenschießen auf Vogel
   - Schülerprinzenschießen auf Vogel
   - Sommerbiathlon
   - Fahnenschwenkerwettbewerbe
18.00 Uhr Beginn des Festzuges mit Parade und Schauschwenken
Ca. 19.30 Uhr Proklamation Bezirkskönigspaar und Ehrung der Preisträger im Festzelt
anschl. Tanzabend für Jung und Alt im Festzelt

 


Pressemitteilung 8 / 2010
Seniorenkaffee des Bezirksverbandes Kleve

Kleve-Materborn 17.05.2010 (HWG)  Der Bezirksbundesmeister Johannes Rütten lädt, wie in jedem Jahr, alle älteren Schützenschwestern und Schützenbruder, zu einem bunten Nachmittag mit Kaffee und Kuchen ein.
Ausrichter und direkter Einlader ist das Bezirkskönigspaar und die St. Georg Bruderschaft Kleve.
Dieser Nachmittag findet am Samstag, den 29. Mai 2010, in der Gaststätte Coenders, Materborn, statt. Wir beginnen um 15.00 Uhr.
Bei Kaffee und Kuchen besteht die Möglichkeit, ein paar schöne Stunden in der großen Schützenfamilie zu verbringen.

 


Pressemitteilung 7 / 2010
Diözesanjungschützentag 2010 in Coesfeld
Diözesanschülerprinzessin aus dem Bezirksverband Kleve
 

Coesfeld 09.05.2010 (HWG) Der Bezirksverband Kleve war auch in diesem Jahr wieder auf dem Diözesanjungschützentag vertreten. Die Jugendlichen ließen es sich natürlich nicht nehmen, bereits am Samstag anzureisen. Neben dem DJT-Cup am Nachmittag, war die Disco am Abend, in der Bürgerhalle, das Highlight des Tages. Dennoch war man sich bewusst, dass die schweren Wettkämpfe erst am Sonntag stattfanden.
Das gemeinsame Frühstück in der Bürgerhalle und der Gottesdienst in der St. Lambertikirche waren der Auftakt für den Sonntag. Der Diözesanpräses Theodor Hoffacker zelebrierte die Messe und Landesbezirkspräses G. Lube sprach in seiner Predigt über den Grundsatz aller Schützen „Glaube, Sitte, Heimat“. Danach zogen alle Schützen durch den Ort zum Festplatz.
Die Spannung stieg, als nach dem Mittagessen die Wettkämpfe losgingen. Das Schießen um die Prinzenwürde fand auf dem nahe gelegenen Schießplatz und das Fahnenschwenken am Festplatz statt. Kein Ergebnis sickerte durch. Damit war Spannung bis um 17.00 Uhr, als Diözesanjungschützenmeister Franz Josef Wellmanns zur Siegerehrung aufrief. Die Bürgerhalle war mehr als voll von jugendlichen Schützen.
Als erste Sieger wurden durch die Diözesanfahnenschwenkermeisterin Gabi Wellmanns die Fahnenschwenker in den vier Klassen: Schüler, Jugend, Senioren und Münsterländer Fahnenschlag geehrt. Der Bezirksverband war wieder mit an der Spitze.

Ergebnisse Schülerklasse:
1. Platz St. Antonius - St. Hubertus Sevelen
2. Platz St. Hubertus Reichswalde
3. Platz St. Antonius Hönnepel

Ergebnisse Jugendklasse
1. Platz St. Hubertus Reichswalde
2. Platz St. Sebastianus Kevelaer
3. Platz St. Antonius Hönnepel

Die Fahnenschwenkerergebnisse - hier

Wer aber wurde Schüler- und Jugendprinz in diesem Jahr? Als die Jungschützen am Samstag nach Coesfeld, zum Diözesanjungschützentag fuhren, hofften sie auf gute Platzierungen, nicht aber auf Diözesanprinzenwürden.

Die Diözesanschülerprinzessin 2010 kommt aus dem Bezirksverband Kleve

Isabell Hoffmann, St. Hubertus Uedemerbruch
mit 30 Ringen.

Ron Brazda von St. Lambertus Appeldorn erreichte den 17. Platz.

Ergebnisliste Schülerprinzenschießen - hier

Diözesanjugendprinzessin 2010 wurde Jennifer van Lier, St. Irmgardis Esserden

Den 5. Platz erreichte Carina Slaats, St. Antonius Hönnepel; Marco Oemkes, St. Lambertusi Appeldorn, leider nur den 9. Platz.

Ergebnisliste Prinzenschießen - hier

Beiden Prinzessinnen aus dem Bezirksverband Kleve einen herzlichen Glückwunsch. Mit diesem Ergebnis haben sich beide für das Bundesprinzenschießen Mitte Oktober in Zülpich (Eifel) qualifiziert.

Diözesanschülerprinzessin 2010

Bezirksjungschützenmeister Bernd Lamers gratuliert Isabell Hoffmann zum Titel
 


Anatuya-Benefizkonzert
des Gospelchor
„Gospel Train“
am Freitag, 14. Mai um 19 Uhr
im Bürgerhaus Kranenburg

Kranenburg 19.04.2010 (WS)  Die Beauftragten der „Aktion Añatuya“ der Kath. Kirchengemeinde St. Antonius Abbas in Nütterden, Werner und Elisabeth Stalder, freuen sich: Durch die Vermittlung von Heinz Onstein aus Nütterden, dessen Schwester im badischen  Bretten bei Karlsruhe wohnt, kommt der Gospelchor „Gospel Train“ am Freitag, 14. Mai, um 19 Uhr zu einem Benefiz-Gospelkonzert in das Bürgerhaus nach Kranenburg.  Dieser 50-köpfige Chor singt seit 12 Jahren zusammen und hat sich in seiner Heimatregion schon einen großen Bekanntheitsgrad und eine eigene Fangemeinde aufgebaut. Chorleiter Anton J. Pleyer, selbst ein Musiker aus der Countrymusic-Richtung, leitet den Chor mit viel Engagement und mitreißender Begeisterungsfähigkeit. Der Chor zeichnet sich durch eine Vielzahl von Solistinnen und Solisten aus und bietet ein breites Repertoire von der klassischen bis zur modernen Gospelmusik. Stimmungsvoll wird der Chor von einer sechsköpfigen Band begleitet. Eine spezielle Lichttechnik sowie Choreographien sorgen für eine spannende Bühnenpräsenz. Im Rahmen eines viertägigen Jahresausfluges an den Niederrhein – der Chor wohnt auf dem Wolfsberg in Nütterden -  steht neben Freizeitaktivitäten und Besichtigungen, darunter in Nimwegen,  das Benefizkonzert für die „Aktion Añatuya“ am 14. Mai im 19 Uhr im Bürgerhaus Kranenburg  im Mittelpunkt des Aufenthaltes. Außerdem gestaltet „Gospel Train“ einen Gottesdienst am Sonntag, 16. Mai, um 11.30 Uhr in der Stiftskirche in Kleve. Bürgermeister Günter Steins hat die Schirmherrschaft des Konzertes in Kranenburg zum Auftakt der Kreis Klever KulTourtage in der Grenzfeste  übernommen. Der Eintritt ist frei; um Spenden wird während der Veranstaltung gebeten, „damit aus Hütten Häuser werden...und Zisternen für sauberes Trinkwasser gebaut werden können“. Werner Stalder war langjähriger Pressesprecher des Bezirksverbandes Kleve. Die Jungschützen, Bruderschaften, Gilden und Vereine haben sich in der Vergangenheit stets für das Bistum Añatuya in Argentinien engagiert. Herzliche Einladung!
 


 


Pressemitteilung 6 / 2010
Schüler- und Jugendprinzenschießen auf Scheibe

Keppeln 12.03.2010 (HWG) Die Session hat begonnen. Die Schüler- und Jungschützen haben ihre ersten wichtigen Ergebnisse erschossen. Beim Wertungsschießen auf Scheibe wurden im Bezirk Kleve der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften folgende Sieger ermittelt.
Schüler: Schülerprinz wurde Ron Brazda von der St. Lambertus Bruderschaft Appeldorn.
Isabell Hoffmann von der St. Hubertus Bruderschaft Uedemerbruch wurde Zweite und Bastian Lintzen, St. Johannes Donsbrüggen wurde dritter Sieger.
Jugend: Jugendprinz wurde Marco Oemkes von der St. Lambertus Bruderschaft Appeldorn.
2. wurde Carina Slaats von der St. Antonius Bruderschaft in Hönnepel. Matthias Müller, St. Hubertus Uedemerbruch wurde Dritter.
Allen Schützen einen herzlichen Glückwunsch. Das Ergebnis soll für die anderen Schützen ein Anreiz sein, sich in ihren Leistungen zu steigern, um beim nächsten Mal auf dem Siegertreppchen stehen zu können.
Damit stehen auch die Teilnehmer für das Diözesanprinzenschiessen am 08.-09. Mai in Coesfeld und für das Landesprinzenschiessen am 30. Mai in Kevelaer fest.
 


Die sechs Sieger mit Bezirksjungschützenmeister Bernd Lamers,
seiner Stellvertreterin Julia Erkens und Bezirksschießmeister Paul Janssen
 

 


Pressemitteilung 5 / 2010
Besinnungsmorgen und Jahreshauptversammlung
des Bezirksverbandes Kleve

Kleve 07.03.2010 (HWG) Der Besinnungsmorgen und die Hauptversammlung des Bezirksverbandes Kleve im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften hat in guter, harmonischer Atmosphäre stattgefunden. Der Gottesdienst in der Stiftskirche war gut besucht. Die Fahnen am Altar zeigten, dass die Schützen ihrer christlichen Tradition gerecht werden. Dies wurde anschließend im Pfarrheim deutlich. Mit dem Motto "Kirche nein – Jesus ja" hatte der Präses Propst Theodor Michelbrink kein leichtes Thema. So nahm er auch Stellung zu dem aktuellen Thema der kath. Kirche "Misshandlung und sexueller Missbrauch von Kindern". Eine verabscheuungswürdige Tat einzelner Priester und Lehrer. Taten, für die sich der Bischof Dr. Felix Genn in einem Pfarrbrief an die Gemeinden entschuldigte. Zitat: „Das derzeitige Bekanntwerden von sexuellem Kindesmissbrauch durch Priester und Ordensleute auch in unserem Bistum erschüttert mich. Das unsägliche Leid, das von kirchlichen Verantwortlichen wehrlosen Kindern zugefügt worden ist, beschämt mich zutiefst. Ich entschuldige mich bei allen Opfern dieser verabscheuungswürdigen Taten, ermutige sie, uns Übergriffe mitzuteilen und versichere sie unserer Hilfe.“
Präses Probst Theodor Michelbrink sprach weiter: „Die Kirche insgesamt leidet unter diesen Vorkommnissen. Unser aller Anliegen soll es sein, die große Zahl der vorbildlichen Priester vor einem Generalverdacht zu schützen und unsere Wertschätzung spüren lassen.“ Die Mitglieder in den Bruderschaften wissen, wie wichtig für sie die Präsides sind. Mit ihnen sind wir Christ und durch die Taufe von Gott berufen, Zeugen der frohen Botschaft Jesu Christi zu sein. Gerade auch in schweren Zeiten müssen wir als Mitglieder der Bruderschaften zusammen stehen; getreu unserem Leitwort: Glaube – Sitte – Heimat.
Nach den nachdenklichen Worten des Präses, bedankte sich Bezirksbundesmeister Johannes Rütten für die Worte und eröffnete nach kurzer Pause die Jahreshauptversammlung, Er begrüßte die erschienen Bruderschaften, Gilden und Vereine des Bezirksverbandes Kleve. Die in der Tagesordnung festgelegten Punkte wurden der Reihe nach abgearbeitet. Die satzungsgemäßen Berichte der einzelnen Untergruppen ergaben ein mehr als nur positives Bild. Die Jugend ist sehr aktiv. Bei vielen Großveranstaltungen des Bundes ist sie mit an der Spitze. So wurde noch einmal deutlich herausgestellt, dass bei den Fahnenschwenkern zwei Teams Bundesssieger geworden sind. In der Versammlung konnte durch den Bezirksjungschützenmeister Bernd Lamers, auch die eben erst eingegangene Nachricht aus Münster bekanntgegeben werden, dass der Diözesanjungschützentag 2012 in Kalkar-Wissel, bei der St. Johannes Bruderschaft, durchgeführt wird.
Auch standen Wahlen an. Durch den plötzlichen Tod des stellv. Bezirksbundesmeisters Theo de Laak im vergangenen Jahr war sein Posten vakant. Bernd Lamers aus Kessel, von der St. Stephanus Gilde, amtierender Bezirksjungschützenmeister wurde vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Für den nicht mehr angetretenen Bezirksschatzmeister Stefan Kerstjens wurde Herbert Mertsch von der St. Lambertus Bruderschaft Appeldorn gewählt. Johannes Rütten bedankte sich bei Stefan Kerstjens für die geleistete Arbeit im Bezirksverband Kleve.
Die genannten Termine lassen wieder auf ein ausgefülltes Schützenjahr hoffen und so entließ der Bezirksbundesmeister die anwesenden Schützen in den Sonntag.
 


v.l.n.r. neuer stellv. Bezirksbundesmeister Bernd Lamers,
Bezirksbundesmeister Johannes Rütten, neuer Bezirksschatzmeister Herbert Mertsch

 


Pressemitteilung 4 / 2010
Besinnungsmorgen und Jahreshauptversammlung

Kleve 12.02.2010 (HWG) Der Bezirksverband Kleve, der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, lädt alle Bruderschaften, Gilden und Vereine und deren Mitglieder zum Besinnungsmorgen und der daran anschließenden Hauptversammlung ein.

Der Besinnungsmorgen ist fester Bestandteil der Mitglieder des Bezirksverbandes Kleve und wird am 07. März 2010 um 08:30 Uhr in der Stifts- und Probsteikirche in Kleve begonnen. Ein farbenfrohes Bild werden in der Kirche die Fahnenabordnungen der 24 Bruderschaften abgeben, genauso das überwiegende Grün der Uniformen, der Schützen. Nach dem Gottesdienst wird der Bezirkspräses Probst Theodor Michelbrink, in der Altenbegegnungsstätte Kleve, Kapitelstraße, den zweiten Teil des Besinnungsmorgens gestalten.

Wie in jedem Jahr wird sich die Jahreshauptversammlung des Bezirksverbandes anschließen. Die Einladungen sind zeit- und fristgerecht an die angeschlossenen Bruderschaften gegangen. Die Tagesordnung steht fest. Ein wesentlicher Punkt ist die Wahl verschiedener Vorstände. Der Bezirkskassierer Stefan Kerstjens stellt sich nicht mehr zur Wahl. Auch für den im vergangenen Jahr verstorbenen stellv. Bezirksbundesmeister Theo de Laak ist ein Nachfolger zu finden.
 


Pressemitteilung 3 / 2010
Schützen und Karneval

Kalkar 02.02.2010 (HWG) Liegt Anatuya am Niederrhein? Nicht! Warum werden Elisabeth und Werner Stalder dann mit dem „Goldenen Ochsenorden“ der KKG (Kalkarer Karnevals-Gesellschaft) geehrt?
Doch der Reihe nach:
Anatuya liegt im Norden von Argentinien. Das Bistum Anatuya besitzt große weite Ebenen, an der linken Grenze fließt der Fluss "Salado" (salziger Fluss), der die Trennlinie zum Bistum Santiago del Estero bildet; der Rest der Provinz im Westen und Süden ist kaum bewaldet und wird vom Fluss "Dulce" (süßer Fluss) durchquert.
Die Diözese Anatuya umschließt mit 68.000 qkm den unwirtschaftlichsten Teil der Provinz Santiago del Estero, mit ungefähr 120.000 Einwohnern (1,8 % Bevölkerungsdichte), was dazu führt, dass die geringe Bevölkerung in kleinen Siedlungen und einzelnen Ranchos, umgeben vom Buschwald, lebt.
Eine arme Gegend also – eine sehr arme Gegend – eine bitterarme Gegend.
Im historisch geprägten Kalkar wird seit Jahrhunderten Tradition und Brauchtum gepflegt. Seit 1967 wird mit dem „Goldene Ochsenorden“ jährlich ein Menschen geehrt, der im Stillen Gutes tut.
Und damit kommen dann Elisabeth und Werner Stalder ins Spiel. Seit 35 Jahren setzen sich beide für die argentinische Diözese Anatuya ein. Sie sammeln Geld. Sie organisierten Benefizfußballspiele mit Bundesligavereinen in Nütterden. Sie bewegten die Schützen des Bezirksverbandes Kleve, sich für Anatuya einzusetzen und noch vieles mehr (Werner Stalder war fast 30 Jahre Pressereferent des Bezirksverbandes Kleve). Das, was sie eingesammelt haben, wurde in dieser bitterarmen Region, in Krankenstationen, Schulspeisungen oder durch den Bau von Wasserspeichern in Form von Zisternen, eingesetzt.
Kommen wir noch zu den Kriterien der Ordensvergabe: Wie sagte doch Karl-Ludwig van Dornick, Senatspräsident der KKG, Die Gemeinde Kranenburg, zu der Nütterden gehört, sei tiefster Niederrhein. Damit sei die Voraussetzung, der Ordensträger muss von Niederrhein kommen erfüllt. Der Punkt „Ein Herz für andere“ sei mehr als erfüllt. Einzig an der Bedingung in der Stille Gutes tun, hapere es. Karl-Ludwig van Dornick gab aber zu, in der Stille ist so ein Projekt nicht zu realisieren. Die Öffentlichkeit wird hier gebraucht.
Zum 42. Mal wird der Orden verliehen. In diesem Jahr erstmals an ein Ehepaar.
Der Bürgermeister der Stadt Kalkar Gerhard Fonck betonte in seiner Laudatio „Der Einsatz von Elisabeth und Werner Stalder habe seine Wurzeln in der christlichen Nächstenliebe“ und van Dornick betonte: Beide hätten den Menschen in Nordargentinien ein wenig Glück in ihren Alltag gebracht. Sie lebten damit das Ordensmotto vor: “Ein Herz hat nur, wer ein Herz für andere hat“.

Weitere Informationen erhält man unter www.anatuya.de


 
 

Pressemitteilung 2 / 2010
Jahreshauptversammlung des BdSJ Bezirksverband Kleve

Kalkar-Appeldorn 15.01.2010 (HWG) "Jahreshauptversammlung des BdSJ Bezirksverband Kleve" stand auf der Einladung. Eine große Anzahl von Jungschützen und Fahnenschwenkern aus dem Bezirk Kleve hatten sich aufgemacht, um an dieser Versammlung in Appeldorn teilzunehmen. Der Bezirksjungschützenmeister Bernd Lamers eröffnete die Versammlung und konnte bei dem Tagesordnungspunkt 1: Begrüßung, hohe Vertreter aus dem Landes- und Diözesanverband begrüßen. In seinem Bericht über das vergangene Jahr, ließ Bernd Lamers noch einmal alle großen Veranstaltungen der Jugend, Revue passieren. Dabei bedankte er sich für die große Unterstützung aller Brudermeister und vor allem, der der Jungschützenmeister/-innen. Er erwähnte besonders den Bezirksjungschützentag in Reichswalde, der durch die Bruderschaft St. Hubertus Reichswalde sehr gut vorbereitet war und so auch durchgeführt wurde.
Die Bezirksfahnenschwenkermeisterin Gabi Wellmanns berichtete über das Fahnenschwenken im Jahre 2009. Viele Veranstaltungen wurden besucht aber auch im eigenen Bezirk durchgeführt. Erfreulich war, wie immer, die große Beteiligung der Jungschützen aller Bruderschaften, damit wurde das sehr gute Abschneiden, beim Bundesjungschützentag in Gemünd, mit zwei ersten Plätzen, besonders hervorgehoben. Bundessieger wird man halt nicht jedes Jahr.
Die Wahl eines Schatzmeisters gestaltete sich problemlos. Stefan Jaspers stellte sich nach 8 Jahren als Schatzmeister nicht mehr für das Amt zur Verfügung. Vorgeschlagen wurde Marc Groesdonk aus Kessel, der der St. Stephanus Gilde, Kessel, angehört. Dieser wurde von der Versammlung einstimmig gewählt.
Zum Schluss kamen die bereits eingangs erwähnten Gäste zu Wort. Diözesanjungschützenmeister Franz-Josef Wellmanns sprach von dem Erfolg des Diözesanjungschützentag 2009 in Wachtendonk. Über Umwelt zu sprechen, sei sehr gut angekommen und soll in diesem Jahr in Zülpich beim Bundesjungschützentag vom 15.-17. Oktober weitergeführt werden. Dazu lud er alle Anwesenden recht herzlich ein.
Frank Maruhn als Landesjungschützenmeister verwies auf den 30. Mai und lud alle zum 10. Landesschützenfest nach Kevelaer ein und verwies auch auf das Jugendzeltlager im August in Winnekendonk.
Weitere Gäste waren der Landesbezirksfahnenschwenkermeister Gerd Staßen sowie die Diözesanfahnenschwenkermeisterin Gabi Wellmanns.
 

Bezirksjungschützenmeister Bernd Lamers bedankt sich bei dem ausscheidenden Bezirksjugendschatzmeister Stefan Jaspers

und beglückwünscht Marc Groesdonk zu seinem neuen Amt.
Der aktuelle Bezirksjugendvorstand